Unterfranke goes Afrika

Hallo ihr,

hab schon lange nichts mehr geschrieben, nun wird es aber langsam wieder Zeit.

Im Mai fahre ich bei der Dust and Diesel Rallye mit. Also Fahrzeug kam natürlich nichts anderes als ein MB100 in Frage.

Der Afrika Kutter wird vorbereitet.

Bald gibt es mehr Infos.

mfg

Christian

 

MB100D AMG VS. VW T3 Limited Last Edition

Hallo an alle Busverrückten da draußen,

heute gibts nur ein kleines Update von mir.
Habe gestern mal die Gelegenheit gemacht zwei Fotos zum Vergleich des VM T3 Limited Last Edition mit meinem AMG Kutter zu machen. Beide sind sehr gute Zeugen von einem dezenten Bus Tuning Anfang der 90er Jahre.

http://www.mb100.de/gallery2/d/21751-2/07042011256.jpg

http://www.mb100.de/gallery2/d/21754-2/07042011261.jpg

Entschuldigt mir aber bitte die schlechte Bildqualität, hatte aber gerade nur meine Handykamera zur Hand.

mfg
Christian

Fuel Pressure

Meine neueste Errungenschaft im Kutter:

Ist es nicht schick? Für alle die nicht wissen was das ist, das ist eine Treibstoffdruckanzeige.

Damit wird der Druck zwischen Filter und Einspritzpumpe gemessen. Für den normalen Autofahrer eine relativ unwichtige Information, nur wenn man wie ich mit Pflanzenöl durchs Land fährt, umso wichtiger. Ein höherer Vordruck ist gut für die ESP und hilft zu einem knackigeren Motorlauf und vor allem “mehr Leistung” im unterem Drehzahlbereich.

Warum schreibe ich “mehr Leistung” in Anführungszeichen? Ganz einfach, weil dadurch der Motor nicht mehr PS bekommt, sondern einfach nur mehr Treibstoff beim Beschleunigen. Denn hier kann es dazu kommen, dass die ESP mehr Sprit einspritzt, als die Vorförderpumpe herbei schaffen kann.

Bei diesem Tuning ist gerade diese Vorförderpumpe das elementare Bauteil. Durch eine stärkere Feder wird die Fördermenge erhöht, dadurch steigt der Druck im System. Jedoch nur wenn man auch das Überströmventil der ESP austauscht. Das Originale macht schon zu früh auf.

Und genau diese Modifikation möchte ich als nächstes an meinem Motor vornehmen. Dafür ist natürlich mein schickes neues Manometer wie geschaffen. Denn so kann ich direkt sehen welcher Umbau was bringt und wo ich noch was optimieren kann.

Dazu aber bald mehr.

mfg

Christian

Die Druckanzeige ist immer gut im Blick.

P.S. Eigentlich wollte noch ein Bild von der Schicken Beleuchtung machen, aber meine Kamera ist einfach zu schlecht. Aber ich werde mal eines Nachreichen, sobald mir ein besser Kamera zwischen die Finger kommt.

Endlich wieder ein Auto …

Endlich wieder ein Auto,

und kein Spanischer Gemüselaster mehr. Zumindest Optisch.

Nach langem Warten habe ich nun endlich meine AMG Felgen wieder aufmontiert bekommen. Frisch Lackiert bringen sie meinem treuen Gefährt wieder seine Sportliche Optik zurück. Und dank 255er Reifen haben ich jetzt auch wieder das gewohnte Kurvenstabile Fahrverhalten eines Reinrassigen Sportwagens.

Nur trotz alle dem muss ich mir schon wieder Gedanken über eine neue Bereifung machen. Die Fulda Reifen die ich aktuell aufgezogen haben sind einfach Grauenhaft. Schrubben sich schneller Runder als man Reifenverschleißgrenze sagen kann und haben ein Laufgeräusch das bei 100 km/h schon fast Lauter wird als der gute alte Saugdiesel.

Aber erst mal geht es damit noch durch die Saison. Spanien im Juni müssen die Pneus auf jeden fall noch mitmachen. Nur im July zur HU wird es dann denke ich mal Zeit für ein paar Ordentliche Schlappen. Mal schauen ob ich noch welche finde die Optisch noch Breiter wirken.

Übrigens, ich möchte auch noch einmal auf meinen neuen Flattr Button hinweisen. Würde mich freuen wenn der auch mal lieb Gedrückt wird. Erlös wird entweder Weiter Geflattrt oder kommt dem beliebten AMG Kutter zugute.

mfg

Christian

Kettenspanner Wechseln

Hallo an alle Kutterfahrer da draußen,

heute gibt es von mir eine kleine Reparaturanleitung zum Wechsel des Kettenspanners. Meinen musste ich trotz neuem Motor wechseln, da der neue Kettenspanner den ich einbauen lies einen Riss im Gehäuse hatte. Dadurch war zwar die Funktion des Spanners nicht beeinträchtigt, jedoch gab es einen hohen Ölaustritt an der Schadstelle. Nicht viel auf einmal, aber ca. 1 Tropfen alle 5 bis 10 Sekunden. Auf jedenfall zuviel, denn die Gebietsmarkierung war unübersehbar.

Also habe ich mich entschlossen den alten Kettenspanner wieder einzubauen. Nach einer kurzen Sichtprüfung konnte ich auch keinen bedenklichen Verschleiß feststellen. Was eigentlich nach 235 000 km der normal zustand sein sollte.


Um den Spanner zu wechseln muss auch das Thermostatgehäuse vom Motorblock gelöst werden. Daher werden folgende Ersatzteile benötigt:

A 617 052 02 80 (Dichtung Kettenspanner)

A 616 203 02 80 (Dichtung Thermostatgehäuse)

A 615 050 05 11 (Kettenspanner, hier ist meist ein gutes Gebrauchtteil um einiges Günstiger)

N 900271 042021 (Der Schlauch zwischen Wasserpumpe und Thermostatgehäuse)

Den Schlauch zwischen Thermostatgehäuse und Wasserpumpe sollte man auf jeden fall wechseln. Da man während den folgenden Arbeitsschritten bestens ran kommt.

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Als erstes muss die Front zerlegt werden. Es langt jedoch vollkommen den Kühlergrill zu demontieren. Stoßstange, Blechleiste und Scheinwerfer müssen nicht demontiert werden, weder beim Neu, noch beim Altschnauzer.

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Danach löst man den oberen Befestigungsbügel des Kühlers und die beiden unteren Klammern. Nun wird das Kühlwasser abgelassen. Im Idealfall kann man hierzu den Ablasshahn an der Unterseite des Kühlers nehmen, jedoch bricht bei diesem gerne das Plastikgewinde ab so dass man über den unteren Kühlwasserschlauch das Wasser ablassen muss. Dabei aufpassen das man nicht unnötig alles unter dem Kutter und sich selbst Nass macht.

Nun den die beiden Schläuche an der Rückseite lösen und den Kühler herausnehmen. Darauf achten das die Alulamellen nicht beschädigt werden.

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Als nächstes die drei Schrauben des Lüfterrades lösen und diese abnehmen.

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Wer will kann nun das Thermostatgehäuse öffnen um das Thermostat zu überprüfen. Diesen Schritt muss man nicht machen, ist jedoch auch zu empfehlen. Achtung, hinter dem Thermostat kann trotz abgelassenem Kühlwasser noch eine ganze menge Wasser stehen.

Jetzt wird der Schlauch vom Thermostatgehäuse an der Wasserpumpe gelöst und dann die beiden Schrauben am Motorblock (13 er Schlüsselweite). Das Gehäuse zusammen mit der alten Papierdichtung entfernen. In die Öffnung zur Wasserpumpe sollte man am besten einen Lumpen stecken, damit keine Schraube aus versehen hineinfallen kann.

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Als nächstes kann nun der Kettenspanner entfernt werden. Zuerst die Mutter am Krümmer entfernen. Achtung, bei mir war es eine 16er Mutter. Danach kann man die beiden 13er Schrauben lösen. Der Kettenspanner hat zwar etwas Spannung, aber nicht viel. Man muss also keine Angst haben das einem etwas Wegspringt. Papierdichtung entfernen und die Dichtflächen am Motor gründlich Reinigen.

Bevor man den neuen Kettenspanner einbauen sollte, empfiehlt es sich, diesen mit Öl zu füllen. Das hat den Vorteil das nach dem ersten Motorstart die Steuerkette sofort Gespannt wird. Ich habe dazu die Methode verwendet, die auch Dr. Hans Hehl auf seiner Webside beschreibt.

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Danach kann man direkt mit dem Einbau des von Öl gesäuberten Kettenspanners beginnen. Dazu Stecken wir die beiden 13 Schrauben in das Kettenspannergehäuse, stecken die Papierdichtung mit auf und schrauben diesen in den Motorblock. Den Kettenspanner gleichmäßig Anziehen und mit ca. 25 Nm festziehen. Nun kann wieder die Schraube am Auspuffkrümmer mit 30 Nm festgezogen werden.

Vor dem Einbau des Thermostatgehäuses sollte der alte Schlauch entfernt dessen Dichtflächen Gründlich gereinigt werden. Bei meinem war schon Verschleiß deutlich Sichtbar.

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Neuen Schlauch und Schlauchschellen aufsetzen. Jetzt das Gehäuse zusammen mit der Dichtung festschrauben. Schrauben mit ca. 25 Nm festziehen. Schlauchschellen festziehen nicht Vergessen!

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Thermostat richtig einsetzen, die kleine Runde Scheibe muss zum Motor zeigen. Die Schraube am Thermostatgehäusedeckel mit 10 Nm anziehen. Der Ventilator soll laut Mercedes mit 25 Nm an der Lüfterkuppel angeschraubt werden. Bei mir hat es aber immer ausgereicht die 3 Schrauben gut Handfest anzuziehen.

Bevor man den Kühler wieder einsetzt überprüfen ob alle Kabelschellen angezogen sind. Auch die Kabelschellen am Kühler festziehen und nochmals Überprüfen. Die Beiden unteren Klammern wieder Anbringen und den Bügel des Kühlers festschrauben. Jetzt kann der Kühlkreislauf wieder gefüllt werden. Dazu das die Heizung aufdrehen! Frostschutz nicht vergessen, dieser ist auch im Sommer wichtig, da er gegen Korrosion schützt.

Zum Abschluss kann die Front wieder angebaut werden.

Den Motor bitte vor der ersten Fahrt im Leerlauf warm laufen lassen um zu Überprüfen ob der Kühlkreislauf auch richtig entlüftet wurde. Unter umständen Kühlwasser nachfülle, aber vorsichtig beim Öffnen des Kühlerdeckels wenn Druck auf dem Kühlsystem ist. Verbrühungsgefahr.

Mehr Bilder zum Thema gibt es in der Bildergalerie.

Alle Nm Angaben ohne Gewähr!


So das war es erst mal im Groben. Ich hoffe die Anleitung ist Verständlich und ich habe nichts Vergessen.

mfg

Christian

Ölmessstab Reparatur Anleitung

Anmerkung: Übernommener Post aus dem MB100 Forum, nähere Infos gibt es in der Quelle.
Hallo alle zusammen,

so hab nun die Reparatur hinter mehr. Leider war nicht der Ölmessstab der Übeltäter, sondern der Kettenspanner ist nicht ganz Dicht. Hat wohl einen Haarriss im Gehäuse. Werde den am Samstag austauschen, dann gibts dazu näheres und auch Bilder für das Wiki.

Das aber meine Ölmessstab Aktion nicht ganz Umsonst war, gibts nun zumindest nen netten kleinen Beitrag fürs Wiki:


Diese Reparaturanleitung bezieht sich weniger auf den Ölpeilstab, als viel mehr auf das Rohr in dem er von der Serviceklappe zur Ölwanne läuft.

Dieses Rohr hält normal ein Kutterleben lang, jedoch kann unter Bestimmten Umständen ein Tausch Nötig werden.

Die wohl Häufigste Ursache ist ein Weggefaultes Massekabel, dies führt dazu, dass sich der Anlasser seine Masse über den Ölpeilstab holt. Die darauf entstehende hohe Hitze lässt das Rohr des Ölmessstabes gerne zusammenschmelzen.

Oder das Rohr rutscht aus seiner Verschraubung, dies kann passieren, wenn es stark Geknickt oder weggebogen wird, z.B. bei einem Motortausch.

Das Ölpeilstabrohr besteht im wesentlichen aus 5 Bauteilen. Dem oberen Trichter:

http://www.mb100.de/gallery2/d/21357-2/09032011179.jpg

sowie dem Rohr, dem Schneidring, der Verstärkungshülse und der Überwurfmutter.

http://www.mb100.de/gallery2/d/21316-2/08032011171.jpg

Der Trichter und die Mutter können im Normalfall wiederverwendet werden.

http://www.mb100.de/gallery2/d/21345-2/09032011175.jpg

Bei dem Rohr handelt es sich um einen Polyamid Schlauch nach DIN 74324 in der Stärke 15×1,5. Diesen gibt es auch im Freien Handel zum Halben Preis und muss nicht von Mercedes Bezogen werden. Gleiches gilt auch für den Schneidring und der Verstärkungshülse.

Das Rohr hat eine länge von ca. 73cm, jedoch ist es besser den alten Stab so weit möglich als Vorlage zu nutzen.

Beide Enden sollten möglichst Gerade Abgeschnitten werden. Der Polyamid Schlauch lässt sich zum Beispiel mit einem Teppichmesser gut Schneiden.

Beim Aufstecken des Trichters darauf achten, das dieser Vollständig im Schlauch sitzt. Auch ist es Ratsam auf die “Natürliche” Biegung des Rohres zu achten. Also wenn die Verschraubungen des Trichters oben sind, sollte der Schlauch nach unten weggehen.

Danach wird die Überwurfmutter, der Schneidring und die Verstärkungshülse aufgesteckt. Vorsicht, der Ring und die Hülse sitzen anfangs nur recht lose und fallen gerne wieder herraus.

http://www.mb100.de/gallery2/d/21361-2/09032011180.jpg

Hier das neu fertige Führungsrohr:

http://www.mb100.de/gallery2/d/21364-2/09032011182.jpg

Beim Einbau sollte man den Wasserkühler am oberen Befästigungspunkt lösen, so das man ihn etwas nach Vorne neigen kann. So hat das Rohr mehr Platz und kann besser an der Ölwanne festgeschraubt werden.

Beim Aufschrauben darauf achten, das der Ölmessstab schön gerade im Konischen Trichter der Ölwanne sitzt. Die Überwurfmutter sollte sich komplett auf das Gewinde der Ölwanne schrauben lassen. Dabei übrigens unbedingt den Trichter der Ölwanne mit einem Gabelschlüssel festhalten damit sich dieser nicht zu stark in der Ölwanne drehen kann. Maulweiden von 21 und 27 werden benötigt.
Nachfolgend möchte ich noch ein paar Informationen zu der Befestigungstechnik des Schneidringes geben.

In der ersten Grafik ist der Schneidring in loser Position zu sehen:

http://www.mb100.de/gallery2/d/21333-2/Schneidring_lose.jpg

CC by Christian Lindecke

Beim Aufschrauben wird der Schneidring in den Konischen Trichter Gedrückt, wodurch sich dieser in den Schlauch schneidet.

http://www.mb100.de/gallery2/d/21329-2/800px-Schneidring_fest.jpg

CC by Christian Lindecke

Dadurch entsteht eine sehr feste und Stabile Verbindung die auch höheren Luftdrücken widerstehen kann.

Im Vergleich die Teile des Ölmessstabes vom Kutter:

http://www.mb100.de/gallery2/d/21337-2/peilstabroh_einzelteile.jpg

1-Gehäuse

2-Überwurfmutter

3-Schneidring

4-Rohr

5-Verstärkungshülse


So, ich hoffe das ihr was mit dieser Kleinen, aber Feinen Anleitung anfangen könnt und das sie irgendwann mal jemandem Hilfreich ist.

mfg

Christian

Ding ding ding …

Hab nun eine Erklärung für das komische Ding ding ding Geräusch das beim Motorlauf zu höhren ist.

Wolfi von Dieselcoupe.de meint, dass es sich dabei nur um die Einspritzdüsen handeln würde. Die sind neu und frisch eingestellt, da kann das wohl schon mal sein. Aber sollte auch von selbst weggehen wenn die erst mal eingelaufen sind.

Bin nun zumindest mal etwas beruhigt, den an die Schrauben für die Servopumpe kommt man immer so doof ran.

mfg

Christian

Es ist Vollbracht

Seht selbst!

Er läuft, toll nich?

Wundert euch übrigens nicht über das Ding Geräusch im Hintergrund, das ist die Servopumpenwelle die wir beim Einbau wohl etwas Verbogen haben.

mfg

Christian

125 Jahre Automobil

Ganz schön alt das Auto, muss man schon mal sagen.

Auf jeden Fall habe ich heute diesen besonderen Geburtstag auch stilvoll gefeiert, indem ich an meinem eigenen Automobil geschraubt habe. Denn mein Kutter soll ja auch die nächsten runden Automobil Geburtstage mitfeiern können.

Der Motor ist nun schon mal eingebaut, besser gesagt er ist nun da wo er hingehört und schon mit dem Getriebe verschraubt. Hab es leider heute nicht mehr geschafft alle Leitungen anzubauen, aber viel ist nicht mehr zu tun bis ich ihn endlich zum ersten mal anlassen darf.

Hier noch schnell ein paar Impressionen des heutigen Tages.

Er wartet schon sehnsüchtig.

Fertig für den Einbau.

Der Lückenbüßer, weis nur noch nicht was ich nun mit ihm mache. Werde ihn bei Gelegenheit auch Generalüberholen.

Nun gehts los.

Letzten Samstag konnte ich nach langem warten nun mein eigenes Weihnachtsgeschenk in Böblingen abholen.

Wie der Phönix aus der Asche

Leider habe ich noch kein Schöneres Bild, aber bevor der Motor eingebaut wird, werde ich auf jeden fall noch mal ein paar Bilder machen.

Ich kann euch nun auch mal ein paar Bilder des defekten Kolbens präsentieren, gut zu Erkennen sind die ausgebrochenen Stellen zwischen den Kolbenringen und wenn man genau hinsieht, dann erkennt man auch oben den kleinen Riss im Kolben. Sobald Zeit ist werde ich den Kolben von Öl und Dreck reinigen und ein paar Hochauflösente Bilder machen.

Da fehlt doch was.

Hier der Riss, er ist ca. 5cm tief und läuft bis in die Mitte der Vorkammervertiefung.

Und als Ursache für den Motorschaden konnten wir das Ölüberdruckventil ausmachen. Selbiges hat gehangen. Interessanterweise hat die Öldruckkontrollleuchte nicht geleuchtet. Zwar brauchte diese immer ein paar Sekunden bis sie nach dem Motorstart erlosch, was aber nichts Ungewöhnliches ist. Der Kolben im Ventil war verklemmt und die Feder war schon stark verschlissen und kurz davor zu brechen. Öldruck war wohl die ganze Zeit vorhanden, aber am untersten Limit was langsam aber Sicher zum Motorschaden führte.

Als weiteres Zeichen für eine Unzureichende  Schmierung sind die Verschlissenen Lagerschalen und die stark eingelaufenen Gleit- und Spannschienen.

Die Rillen sind ca. einen Millimeter tief!

Ohne Schmierung hat es wohl mehr gerieben als es geglitten ist.

Noch mal zu Erinnerung, der Motor hatte erst 230 o00 km auf dem Tacho. Nicht einmal bei meinem alten Motor aus dem Blauen sah die Spannschiene so schlimm aus, und dieser Motor hatte vermutlich knapp 350 000 km runder.

Mit dem Einbau des Motors geht es leider etwas langsamer Zustatten wie gedacht, aber Kälte und Krankheit halten mich in Augenblick etwas davon ab.

mfg

Christian